Aktuelles

Aid A im NDR Fernsehen

In einem Beitrag für die NDR Sendung DAS! sprechen Christiane Filla und Anna Schildt über ihre Arbeit.

Aktuell fördert Aid A die Schriftstellerin Rosa Yassin Hassan mit einem einjährigen Literaturstipendium. Im Beitrag erzählt die in Hamburg lebende syrische Schriftstellerin von der Freiheit, dank des Stipendiums in Ruhe an ihrem neuen Buch arbeiten zu dürfen. Im Gespräch mit Christiane Filla und Anna Schildt geht es aber auch um Schaffenskrisen und um den Druck, der auf ihr lastet. Filla und Schildt schätzen den persönlichen Kontakt und sind stolz, innerhalb kürzester Zeit auf ein nationales und internationales Netzwerke zurückgreifen zu können, um verfolgten Künstler*innen schnell und unbürokratisch zu helfen. 

Vergangene Veranstaltungen

Kunst und Protest

Aid A fördert den Performance-Künstler Silvanos Mudzvova aus Simbabwe und ermöglichte am 13.11.2018 im Rahmen der Tage des Exils die Uraufführung seiner satirischen Performance »King of Mutapa« im Lichthof Theater.

Eine dunkle Bühne, auf dem Boden Laub, Räucherstäbchen, Federschmuck, Masken und Tierfelle: Der Performance-Künstler Silvanos Mudzvova ist King of Mutapa und Chronist einer vergangenen Zeit, die bis heute (nach)wirkt. Er schlüpft in die Rolle der Herrscher, der Eroberer, der Ahnen und Heiler, der Unterdrückten und Gefolterten, begleitet von den sich ständig wiederholenden Klängen der Mbira (Musik: Björn Norrgard). Mit vollem Körpereinsatz und großer Intensität vermittelt Mudzvova das Leid seiner Vorfahren und seines Landes. Wütend spricht er vom eigenen Schmerz und demonstriert grotesk hinter einer Masken-Fratze die Härte der Eroberer, der Regierenden und Herrschenden. Geschichte wiederholt sich.

Es ist auch die eigene Geschichte, die Silvanos Mudzvova mit seiner Performance im Rahmen der Tage des Exils preisgibt. Auch er ist Opfer des repressiven Regimes in Simbabwe und wurde wegen seiner regimekritischen Theaterarbeiten und seinen Aktionen im öffentlichen Raum unter dem ehemaligen Präsidenten Robert Mugabe verhaftet, entführt und gefoltert, zuletzt im September 2016. Seitdem ist er linksseitig gelähmt.

Mudzvova lebt und arbeitet aktuell in Manchester. Dort gründete er 2017 den Online TV-Kanal BhanditiTV als alternativen Medienkanal für Simbabwe. Im gleichen Jahr wurde er mit dem Václav Havel Prize for Creative Dissent ausgezeichnet, 2018 war er für den Freedom of Expression Award nominiert.

Sein Theaterstück »King of Mutapa« schrieb er 2017 als Stipendiat an der Universität Manchester. Die Uraufführung in Hamburg und das anschließende Publikumsgespräch mit Anna Jäger von savvy contemporary wurde durch den Verein Aid A  – Aid for Artists in Exil ermöglicht und finanziert.

Texte aus dem Exil

Aid A und der Schriftstellerverband Hamburg laden zu einer Lesung ins Bistro Roth ein.

Die Schauspielerin Christiane Filla liest aus der Anthologie Fluchtpunkt: Hamburg  – Texte aus dem Exil. Geflüchtete Schriftsteller*innen, Journalist*innen und Blogger*innen schreiben über Flucht, Migration und Integration. 22 Autor*innen kommen zu Wort, die einen Bezug zu Hamburg haben oder die in der Hansestadt eine neue Bleibe gefunden haben.  Die Bandbreite reicht von der Elegie bis zum geschliffenen politischen Essay.
Termin: Montag, 3. Dezember 2018, 20.30 Uhr
Bistro Roth, Hamburg

 

AID A stellt sich vor

Über die Arbeit des Vereins informierten Anfang Mai 2018 Christiane Filla und Anna Schildt.

Es war ein reger Austausch in den Räumen der comune im Gängeviertel: Geflüchtete Künstler*innen, Filmemacher*innen, Autor*innen, Schauspieler*innen sowie Film- und Theaterregisseur*innen informierten sich über die Arbeit und Förderung des Vereins  Aid A – Aid for Artists in Exile e.V.. Sie hatten außerdem die Möglichkeit, mit in Hamburg arbeitenden Künstler*innen aller Sparten sowie mit Vertreter*innen von Hochschulen und anderen Hamburger Stiftungen ins Gespräch zu kommen, Netzwerke aufzubauen und zu vertiefen.

 

Artists at risk – Podium

Das Podium Artists at Risk widmete sich der Situation verfolgter Künstler

Immer mehr Künstler können nicht mehr frei arbeiten. Künstler, die für die Werte der Demokratie einstehen, riskieren ihre Existenzgrundlage oder gar ihre Existenz. Sie sind auf der Flucht, werden inhaftiert oder dürfen ihr Land nicht verlassen. Dabei handelt es sich nicht nur um Länder wie die Türkei und China oder Russland. Dort steht zur Zeit der Theaterregisseur Kirill Serebrennikov unter Hausarrest. In Polen und Ungarn werden oppositionelle Künstler faktisch mit Arbeitsverbot belegt; Theatern und Festivals, die in Polen die Inszenierung »Der Fluch« von Oliver Frljić zeigen, werden die Zuschüsse gestrichen. Der ungarische Ausschuss für Nationale Sicherheit erklärte den Regisseur Árpád Schilling zum potenziellen Vorbereiter staatsfeindlicher Aktivitäten.

Termin: Freitag, 2. Februar 2018, 20 Uhr,
Thalia Gaußstraße
in englischer Sprache

 

 

Human Flow

Filmpatenschaft für den Dokumentarfilm von Ai Weiwei beim 25. Filmfest Hamburg

Seit zwei Jahren lebt Ai Weiwei fern seiner chinesischen Heimat, seine Migration war keine freiwillige. Die Menschen, die er auf seiner einjährigen Reise durch 23 Länder trifft, sind keine prominenten Dissidenten und Künstler. Sie fliehen vor Krieg und Elend, durch Dschungel, über Berge und Meere. Ai Weiwei ist nach Kenia und Irak, Gaza und Italien, in Berliner Aufnahmestellen und an griechische Strände gereist und spricht mit Menschen, die alles zurückließen. In eindrucksvollen Bildern gibt er Hoffnungen, Entbehrungen und Ängsten seiner Protagonist*innen Raum, die stellvertretend für die 65 Millionen stehen, die heute auf der Flucht sind.

Termine: Dienstag, 10. Oktober 2017, 21.30 Uhr, Passage-Kino, Hamburg;
Samstag, 14. Oktober 2017, 19.00 Uhr, Studio-Kino, Hamburg

Get Together / BFFS

Vorstellungsrunde beim Get Together des BFFS (Bundesverband Schauspiel)

Aid A stellt sich auf dem 25. Filmfest Hamburg vor. Die beiden Vorstände von Aid A – Anna Schildt und Christiane Filla – sprechen über die Möglichkeiten von Aid A vor über 100 Schauspielkolleg*innen und Branchenvertreter*innen im Festivalzelt vor dem ABATON Kino.

Termin: Montag, 3. Oktober 2017, 19.00 Uhr, Festival-Zelt der 25. Filmfest Hamburg, Allende-Platz, 20146 Hamburg

Downloads

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In dem Paket enthalten sind RGB- und CMYK-Daten sowie pixelorientierte und vektorisierte Dateien.
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